Leitbild

Das Leitbild des Friedrich-Baur-Altenwohn- und Pflegezentrums „St.Kunigund“ ist eingebun­den in das Leitbild des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. Die von uns an­gebotenen Dienste inner­halb der stationären Altenarbeit begründen sich aus dem christli­chen Menschenbild. Danach stehen die Einmaligkeit und die Würde eines jeden Menschen im Mittelpunkt, unabhängig von Geschlecht, Staats­angehörigkeit und Religion.

 

 

  • Jeder Mensch ist ein Geschöpf, das von Gott gewollt und angenommen ist. Vor Gott verliert er nie seinen Wert, auch nicht in Krankheit, im Alter, bei körperlicher, geistiger und seelischer Be­hinderung.

     

    - Die Bewohner werden als Menschen mit ihren eigenen Lebensläufen und den eigenen so­zi­alen, kulturellen und religiösen Erfahrungen wahr- und ernst genommen, d.h. die Grundlage von Pflege und Betreuung ist die je eigene Lebensqualität.

 

    - Die Bewohner werden verlässlich und kompetent unterstützt bei den Aktivitäten, die sie nicht ohne Hilfe durchführen können.

 

  • Der alte Mensch ist eine Persönlichkeit, die im Prozess persönlicher Entwicklungen und Er­fahrun­gen nicht nur Nehmende, sondern auch Gebende ist. Für die Einrichtung ergibt sich dar­aus die Verpflichtung, die Einzigartigkeit eines jeden zu akzeptieren, seine Identität und Individu­alität zu respektieren und zu fördern.

     

    - Die Bewohner sind bei Entscheidungen, die ihr Leben im Alten- und Pflegeheim betref­fen, persönlich bzw. durch ihre Angehörigen, den Betreuern oder über den von ihnen gewählten Heimbeirat beteiligt.

 

    - Mitarbeiter beziehen die Angehörigen oder Betreuer in den Pflege- und Betreuungspro­zess mit ein.

 

  • Sterben, Tod und Trauer sind wesentliche Lebensvollzüge. Eingebunden in den Glauben an Tod und Auferstehung bedeutet der Tod für uns eine Rückgabe des Lebens an Gott. Nur ER kann den Zeitpunkt des Todes bestimmen.

     

    - Unser Caritas-Leitbild und die christliche Palliativ-Care-Betreuung setzen eine individu­elle Sicht des Sterbens voraus. Wir wollen bis zum Ende eines Lebens indivi­duelle Lebensquali­tät erhalten.

 

    - Schwerstkranke und sterbende Bewohner werden in ihren Wohnräumen betreut und ge­pflegt entsprechend den bestehenden Standards und Prozessbeschreibungen.

 

  • Als katholisches Alten- und Pflegeheim ist unsere Einrichtung eine Stätte der Begegnung von Be­wohnern, Angehörigen/Betreuern und Freunden. Im Umgang miteinander drücken die Mitarbeiter ihre Wertschätzung für alle aus.

     

    - Die Mitarbeiter nehmen Sorgen und Probleme von Bewohnern und Angehöri­gen/Betreuern ernst und geben Zeit und Raum für eine gemeinsame Problemlösung.

 

    - Angehörige/Betreuer werden zu Festen eingeladen und ein regelmäßiger Angehörigen­tag wird angeboten.

 

  • Alle Mitarbeiter bilden eine Dienstgemeinschaft. Mit der je eigenen fachlichen, sozialen Kompe­tenz und mit Einsatzbereitschaft setzt sich jeder an seinem Arbeitsplatz ein und legt durch sein Handeln Zeugnis ab für die christliche Wertevorstellung.

     

    - Die Mitarbeiter sind aufgeschlossen für neue Ideen. Sie unterstützen die Entwicklung der Einrichtung und sind bereit, sich fachlich, persönlich und religiös weiterzubilden und weiter zu entwickeln.

 

    - Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind in die Dienstgemeinschaft integriert. Sie sind uns gleich­berechtigte Partner in der Sorge um unsere Bewohner.

 

    - Durch eine offene und ehrliche Kommunikationskultur entsteht eine gegenseitige Unter­stüt­zung und ein Geben und Nehmen in allen Bereichen.

 

  • Führungsaufgaben werden im Rahmen der Führungsleitlinien des DiCV und im Sinne der Cari­tas-Dienstgemeinschaft ausgeführt.

     

    - Die Leitungen beziehen alle Mitarbeiter in Entscheidungen, die sie und ihr Arbeitsfeld betreffen, mit ein.

 

   - Eine Hilfe zur Förderung der Mitarbeiter sind die Mitarbeiterfördergespräche. Die sozi­ale und fachliche Kompetenz der Mitarbeiter wird dadurch gestärkt und weiterentwi­ckelt.

 

   - Ressourcen werden einrichtungs- und personalgerecht eingesetzt.